LiteraturLounge Frankfurt im Haus am Dom

Veranstaltungsort: Haus am Dom (Großer Saal im 1. OG), Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Verkehrsverbindungen:
U-Bahn: U4 + U5 / Haltestelle Dom/Römer (Ausgang Dom)
Straßenbahn: 11 + 12 / Haltestelle Römer/Paulskirche

Der Eintritt ist frei.

Die Abstandsbeschränkung im Saal im Haus am Dom wurde aufgehoben. Eine vorherige Anmeldung für die LiteraturLounge ist damit nicht mehr erforderlich!

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung unter 3G-Regeln stattfinden wird. Das Tragen einer medizinischen Maske (FFP2-Maske empfohlen, behelfsweise OP-Maske) ist überall, auch am Sitzplatz, verpflichtend.

3G-Regel:
Zutritt zur Veranstaltung unter Vorlage
- eines Corona-Impfnachweises über eine vollständige Corona-Schutzimpfung oder
- eines Genesenennachweises oder
- eines Nachweises über einen negativen Coronavirus-Test (Antigen-Schnelltest aus einem Testcenter, maximal 24 Stunden alt).

Bitte denken Sie daran zusätzlich zu den Nachweisen einen Lichtbildausweis mitzubringen (z.B. Personalausweis, Führerschein, Krankenkarte).

Wir bitten Sie darum rechtzeitig vor Ort zu sein, da durch die Kontrolle Verzögerungen entstehen.


Unser erster Gast im April:

Edgar Rai und „Ascona“ (Piper Verlag)

am Sonntag, 3. April 2022, um 11.00 Uhr

Moderation: Björn Jager (Hessisches Literaturforum)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hessischen Literaturforum.

Ascona 1933 – Zuflucht und Krisenort für Erich Maria Remarque
In der Nacht vor Hitlers Ernennung zum Reichskanzler flieht Erich-Maria Remarque von Berlin ins Schweizer Exil am Lago Maggiore.
Wenig später brennen seine Romane auf dem Scheiterhaufen der Nazis. Remarque stoßen die politischen Vorgänge in tiefe Ratlosigkeit, künstlerisch quält er sich seit Jahren mit einem neuen Roman herum. Zwar genießt Remarque auch im Exil ein hohes Ansehen, und dank des Welterfolgs seines Romans „Im Westen nichts Neues“ plagen ihn auch keine finanziellen Sorgen – doch die Ereignisse in Deutschland haben ihn tief verunsichert.
Seine Depression betäubt er mit Zigaretten und Alkohol, Ausschweifungen und erotischen Eskapaden, in die er sich mit seiner Exfrau Jutta stürzt. Auch sie ist auf der Flucht vor den Nazis, deren Hetze die Exilgemeinde in Ascona von Tag zu Tag vergrößert. Und noch immer tritt der Roman auf der Stelle, Hoffnung auf Erlösung liegt für ihn allein in der Begegnung mit der Frau seines Lebens, die sein Schweizer Exil für immer beendet.

Mit viel Empathie erzählt Edgar Rai in „Ascona“ von der Einsamkeit des Exils und den Dämonen einer Schriftstellerexistenz.

Edgar Rai, geboren 1967 in Hessen, ist Autor vieler erfolgreicher Romane, Übersetzer und seit 2012 Mitinhaber der Buchhandlung Uslar & Rai in Berlin. 2010 gelang ihm mit dem Bestseller „Nächsten Sommer“ der Durchbruch. Zuletzt erschien im Berlin Verlag „Die Gottespartitur“ (2014). Er lebt mit seiner Familie in Berlin.


Zum Vormerken:
Nächste LiteraturLounge am 24. April 2022: Gertrude von Holdt „Die Halligpastorin“ – Geschichten zwischen Himmel und Nordsee (bene!)

Weitere Details finden Sie in Kürze hier auf der Webseite.


Wir danken unseren Förderern: Sparda Bank Hessen (Hauptsponsor), hr2-kultur, Buchhandlung Schmitt & Hahn, DEVK-Versicherungen, Haus am Dom, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und Deutsche Bahn AG.

Medienpartner: hr2–kultur

 

   
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